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Rapseinsatz in der Schweinefütterung

Rapseinsatz in der Schweinefütterung

Der Einsatz von Rapsschrot ist in der Schweinefütterung unter Beachtung einiger Punkte sehr gut möglich. Rapsschrot enthält weniger Rohprotein, ist faserreicher und schlechter verdaulich als Sojaschrot. Der Energiegehalt von Rapsschrot (10,6 MJ ME) ist geringer als der von Sojaschrot (14,4 MJ ME) und die Aminosäuregehalte unterscheiden sich. Rapsschrot enthält weniger Lysin, Threonin, Tryptophan und Valin im Vergleich zu Sojaschrot, jedoch sind die Verhältnisse der Aminosäuren zueinander idealer als beim Sojaschrot, da vor allem mehr schwefelhaltige Aminosäuren (Methionin+Cystein) enthalten sind. Beim Einsatz des faserreichen Rapsschrots in der Praxis fällt sofort das gesunde Erscheinungsbild der Tiere auf.
Durch den in den Segawean®-Supplementen enthaltenen Enzymkomplex „Z“ wird die Nährstoffverdaulichkeit in faserreichen Futtermitteln wie Gerste und Raps, aber auch aus den Randschichten des übrigen Getreides, Sojaschrot, Mais etc. verbessert (siehe: Z-Komplex).

Praxisversuche 2013 und 2015 zeigten, dass Rapsextraktionsschrot zusammen mit Segawean®-Supplementen der 5er-Linie das Sojaschrot zu 100 % ersetzen kann. Auf Basis von Getreide können so hochwertige, GVO-freie Futtermischungen erstellt werden. Außerdem werden mit Rapsschrot die Forderungen nach der Tierschutz-Nutztierhaltungs-VO nach mind. 200 g Rohfaser/tragende Sau/Tag erfüllt.

Schmackhafte Rationen enthalten neben den Segawean®-Supplementen:

  • säugende Sauen max. 15 % Rapsschrot
  • Ferkel ab 22/23 kg LG max. 20 % Rapsschrot
  • Vormast 17-20 %, Endmast 12-15 % Rapsschrot

Unterstützend sollten immer organische Säuren in flüssiger Form über Clex® blue drink oder in fester Form über Clex® Beta-Inulin met blue in der Ration enthalten sein, um eine optimale Magen-Darm-Funktion zu gewährleisten.

Für weitere Informationen können Sie sich aber gern direkt mit uns oder unseren AHRHOFF-Verbundpartnern in Verbindung setzen.