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Rohproteinreduzierte Rationen

für eine erfolgreiche Ebermast

Eber haben ein enormes Mastleistungspotential, reagieren jedoch empfindlicher auf Fütterungsfehler als weibliche Mastschweine. In der Ebermast spielt daher der Rohproteingehalt im Futter eine noch entscheidendere Rolle, da ein Proteinüberschuss zur Bildung von Skatol und damit zu Geruchsabweichungen führen kann. Ein erhöhter Proteingehalt fördert Entzündungsvorgänge im Darm, dadurch werden mehr Darmzellen abgetötet und Tryptophan freigesetzt. Das Tryptophan wird von bestimmten Darmbakterien zu Skatol verstoffwechselt. Darüber hinaus kann auch überschüssiges Tryptophan aus dem Futter zu Skatol umgebaut werden. Als negativer Zusatzeffekt fördert unverdautes Rohprotein im Dickdarm das Wachstum dieser skatolbildenden Bakterien. Somit ist eine gezielte Versorgung sowohl mit Rohprotein als auch mit Aminosäuren von großer Bedeutung.

Das AHRHOFF-Konzept ergänzt zudem verdauungsfördernde Komponenten wie organische Säuren oder mittelkettige Fettsäuren und fermentierbare Kohlenhydrate, wie z.B. Inulin. So wird die Darmstabilität gefördert, die Eber können ihr Leistungspotential voll entfalten und Geruchsabweichungen werden minimiert.

Konzept Ebermast 1Die Überlegenheit der Eber bei Futterverwertung und Tageszunahmen zeigt sich schon in der Ferkelaufzucht. Die Wachstumskurven unterscheiden sich erheblich. Börge erreichen zwischen 60-80 kg und Eber zwischen 70-100 kg LG ihre höchsten Zunahmen. Besonders beeindruckend sind die Vorteile hinsichtlich der Futterverwertung. Eber können auch bei Endgewichten von 125 kg Werte von 1:2,2 bis 2,4 erreichen.

Eber reagieren positiv auf hohe Proteinqualität bei abgesenktem Rohproteingehalt wie bei den Segawean® F A5 und FA6-Mischungen & Clex® Beta-Inulin und Clex® blue drink. Für höchste Mastleistungen brauchen die Mischungen für Eber nicht verändert werden. Selbstverständlich gilt dies auch für die gemischte Mast von Ebern und weiblichen Masttieren.

Ebermast mit Clex® Beta-Inulin und Clex® blue drink

Konzept Ebermast 2Die durch den Einsatz von Clex® Beta-Inulin und Clex® blue drink gestärkten Darmzotten schilfern viel weniger ab und so entsteht weniger freies Tryptophan im Darm. Da Tryptophan die Vorstufe von Skatol ist und letzteres den hauptver-antwortlicher Stoff für den Ebergeruch darstellt, kann Clex® Beta-Inulin und Clex® blue drink auch sehr effektiv gegen den skatolverursachten Ebergeruch eingesetzt werden. Das aus dem Zichorienpulver stammende Inulin verstärkt die Anti-Skatolwirkung (mehr Tryptophan in Bakterien gebunden). Inulin fördert über das Wachstum von wünschenswerten Bakterien das Vorherrschen der richtigen Darmmikroben – dies gilt bei allen Schweinen.


Tipps zur Ebermast:

Flüssigfütterung in der Ebermast
  • Segawean® F A5 und FA6 & Clex® blue drink (bzw. Clex® Beta-Inulin) lassen Eber “ruhig” werden und schnell wachsen
  • schnelle Mast verhindert starke Androstenonbildung
  • Darm- und Leberfunktion optimieren bedeutet Mastpotential der Eber nutzen und Skatolgeruch stark reduzieren (vermeiden von Hefen im Futter – auch Hefebildung in der Flüssigfütterung mit Hilfe von Clex® blue drink unterbinden)
  • Ebermast nicht in überbelegten Ställen durchführen. Das Potential der Eber liegt ca. 20 % über dem weiblicher Masttiere. Eber brauchen Platz und gutes Futter