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Ad libitum Fütterung für Sauen

Gewichts- und Rückenfettverluste minimieren = Höchste Fruchtbarkeits- und Milchleistung

Die ad libitum Fütterung säugender Sauen sollte spätestens am Tag nach der Abferkelung beginnen (optimal bereits 3-5 Tage vor der Abferkelung). Dies hat folgende Vorteile:

  • immer frisches Futter
  • gleichmäßig hohe Futteraufnahme & einfache Kontrolle der Futteraufnahme
  • keine „Unterfütterung“ der Sauen
  • mehr Milch
  • mehr Ruhe für Sau und Ferkel
  • höhere Absetzgewichte
  • Futterhygiene ist optimiert (Wasser neben dem Trog) = Trockenfütterung
  • nicht zu vergessen: geringe Investitionskosten bei weniger Arbeit

Die Rolle des Fettgewebes im Zusammenhang mit der Fortpflanzungsleistung wird in jüngster Zeit wieder stärker diskutiert. Es zeigte sich immer wieder, dass vor allem die Veränderung des Rückenfetts in der Säugezeit einen direkten Einfluss auf die Reproduktionsleistung hat. Pro Säugewoche soll eine laktierende Sau nicht mehr als 1 mm Rückenfett (entspricht 5 kg Körpergewicht) verlieren.

Wie eine wissenschaftliche Untersuchung (Zak et al., 1997) zur Futteraufnahme in der Laktation gezeigt hat, führt nur eine ad libitum Fütterung zu der gewünschten Kombination aus geringem Substanzverlust der Sau und einer hohen Fruchtbarkeit im Folgewurf.

Praktische Umsetzung der ad lib.-Fütterung säugender Sauen

Die Umsetzung der ad libitum Fütterung säugender Sauen ist einfach möglich, indem ein stabiles Futterrohr angebracht wird, das die Sau leicht erreichen kann. Dieses ist am unteren Rohrende der Trogform so anzupassen, dass ein durchgängiger Spalt von 2-3 cm eingestellt werden kann. Die Befestigung des Rohres mit Klemmschellen ermöglicht eine individuelle Spaltanpassung. Das Verbindungsstück zwischen der Futterkette und dem Trogrohr kann dann ein transparentes Rohr sein. Hier kann die tatsächliche Futteraufnahme abgelesen werden.

Eine ad libitum Fütterung der säugenden Sauen vom ersten Laktationstag an sorgt für eine schnelle und hohe Milchproduktion ohne „Milchknick“. Da die Sauen selbstbestimmt fressen können, herrscht mehr Ruhe im Stall.